Aller guten Meister sind drei.

Ein Firmen- und Familienporträt der Bäckerei Marxen

 

Mettlach, Saar Dass Backen tatsächlich Liebe ist, kann man in Mettlach an der Saar täglich beobachten. Hier, in der Freiherr-vom-Stein-Straße hat die Bäckerei-Konditorei Marxen seit mehr als dreißig Jahren ihren Stammsitz, hier befindet sich in den Gebäuden des ehemaligen Güterbahnhofes die Produktion. Ein Vater und zwei Söhne haben in gemeinschaftlicher Arbeit und gemeinsamer Anstrengung ein Unternehmen aufgebaut, dem heute acht Filialen – Bäckereien und Cafés –  in der nächsten Umgebung angehören.

 

Begeisterung für den Beruf, Freude an der Leistung

Familiensinn, Traditionsbewusstsein und Liebe zum Handwerk prägen das Unternehmen ebenso wie ein offener Geist, der den Fortschritt rege mitgestaltet. Das gilt für alle drei: Emmerich Marxen, Christian Marxen und seinen jüngeren Bruder Wolfgang Marxen.

Emmerich Marxen Senior war gerade 23 Jahre alt, als er 1973 die „Brot- und Feinbäckerei Diwo“ übernahm. Er war es, der der Bäckerei ihren guten Ruf verschaffte und es zu einem Café mit heute 80 Sitzplätzen ausbaute. Die beiden heranwachsenden Söhne absolvierten ihre Ausbildung bis hin zum Bäckermeister erst einmal fernab der väterlichen Backstube, bevor sie in den 90er Jahren ins Unternehmen einstiegen.

 

Einzigartigkeit und Vielfalt

In der Produktion erleichtern heute modernste Maschinen die Arbeit, ansonsten aber herrscht hier die Tradition. Frühes Aufstehen ist auch im 21. Jahrhundert für die 12 Mitarbeiter der Produktion Bäckerpflicht. 25 verschiedene Brotsorten, 20 Brötchensorten, 30 verschiedene Sahne- und Cremetorten werden täglich gebacken, jedes Produkt mit eigenem Rezept. Leicht zu verstehen, dass hier auch der Geburtsort von „Oma Emma`s Eiffellaib“ ist, ein Brot, dessen Rezeptur auf ein Jahrzehnte altes Hausrezept zurückgeht, und mit dem die Bäckerei sich einen überregionalen Ruf erworben hat.

Diesen und anderen Veränderungen stellt Vater Marxen eine gereifte Unternehmenspolitik gegenüber: In konsequent hochwertigen Produkte, stetigen Verbesserungen im Servicebereich, kontinuierlichen Schulungen seiner insgesamt 50 Mitarbeiter und einer wohlüberlegten Standortpolitik sieht er den erfolgreichsten Weg zur Festigung ihrer Marktposition. Dass es gelingt, glaubt man sofort.